Das Projekt:
An dem Projekt wirken über 220 Personen im Alter von fünf bis 20 Jahren in den unterschiedlichsten Funktionen mit. Darunter sind auch etwa 70 Kinder und Jugendliche!
Wir drehen in folgenden Bereichen:

  • Kreis Ludwigsburg,
  • Heckengäu (Kreis Böblingen),
  • Naturpark Stromberg-Heuchelberg,
  • Enzkreis,
  • Kraichgau,
  • Kurpfalz und Odenwald.

Im Bereich Filmmusik arbeiten wir mit dem Landespolizeiorchester der Polizei Baden-Württemberg zusammen. Das LPO hat sich bereit erklärt, die wichtigsten Titel für uns einzuspielen.

Die Idee zu diesem Historiendrama ist aus einem in den Jahren 2016/17 initiierten Bürgerprojekt der Stadt Mühlacker hervorgegangen, nämlich  aus den “Zukunftswerkstätten”.

Sponsoring:
Wenn Sie uns bei der Produktion des Historiendramas unterstützen möchten, schauen Sie auf die Seite Sponsoring

Produzent:
Lienzinger Bierkeller- und Kulturverein e.V.

Idee:
Roland Straub (info@die-reise-online.de)

Drehbuch und Regie:
Christiane Ginschel

Hauptdarsteller:

Die Geschichte

Ein junges Ehepaar, Johannes und Caroline Conrad, muss im Jahr 1697 wegen den Kriegswirren des “Pfälzischen Erbfolgekriegs” aus Lienzingen fliehen. Es ist das letzte Kriegsjahr. Nach einer abenteuerlichen Flucht erreichen sie den Odenwald. Sie verstecken sich in den Wäldern und glauben, dass sie hier von den Kriegshandlungen einigermaßen sicher sind. Unter widrigsten Bedingungen schlagen die Beiden sich durch. Sie leben längere Zeit in ärmlichsten Verhältnissen in einer Waldhütte. 1705 kommt ihre Tochter Luise zur Welt.

Im Jahr 1714 stirbt Johannes Conrad an Typus. Die Mutter Caroline Conrad ist nun mit ihrer elfjährigen Tochter allein in der Fremde. Sie hat kaum Bekannte und ihr Ernährer ist tot. Für beide wird das Überleben immer schwieriger. 1716 beschließt sie mit ihrer Tochter die lange und beschwerliche Reise aus dem Odenwald zurück in ihre Heimat nach Lienzingen auf sich zu nehmen.

Die Reise ist beschwerlich, abenteuerlich, dramatisch und voller Gefahren. Sie treffen auf Wölfe, Sagengestalten, Räuber, Soldaten und vieles mehr. Sie erleben ein Räuberlager und die Hinrichtung der Räuber am Hochgericht von Beerfelden im Odenwald.

Unterwegs treffen sie in dem Historiendrama auf weitere Kriegsflüchtlinge, Anna Dorothea, Katharina und Eva, die auf dem Weg in ihre frühere Heimat sind. Sie sind sich schnell einig gemeinsam weiter zu reisen. In der großen Gruppe fühlen sie sich sicherer.

In Lienzingen angekommen sind sie schockiert über die großen Kriegsschäden und wie sich ihr Dorf während ihrer Abwesenheit verändert hat.  Am wichtigsten ist es Caroline und Eva ihre Mütter wieder zu finden. Ihre Elternhäuser wurden zerstört. Nach langem suchen findet Caroline endlich ihre Mutter Magdalena. Nun kann Luise endlich ihre Großmutter kennenlernen.

Zusammen besuchen sie den Markt in der Kirchenburg. Sie wollen etwas Essen kaufen und mit einem kleinen Festmahl ihr Wiedersehen feiern. In ihrer neuen Behausung bereitet Magdalena ein wohlschmeckendes Mahl für Tochter und Enkelin zu. Endlich können Caroline und Luise sich nach langer Zeit wieder satt essen. In den folgenden Tagen treffen sie im Dorf viele alte Bekannte und Freunde. Aber auch viele Dorfbewohner die Caroline nicht kennt.

Eines Tages gehen Caroline und Luise in die Kirchenburg. Als sie über die Brücke kommen sehen sie, dass am „Großen Keller“ die Türe offensteht. Caroline hat in ihrer Jugend oft in diesem Keller gespielt. Deshalb möchte die Mutter ihrer Tochter den Keller zeigen. Beide gehen die Steile Treppe mit vielen Stufen in den tiefen Keller hinunter.

Unten stehen sie plötzlich in einem hellen Licht, das sie vollkommen blendet. Seltsame Klänge und Geräusche umgeben Mutter und Tochter. Sie sind zu Tode erschrocken. Beide schreien fürchterlich.
Verzweifelt versuchen sie dieser unbekannten Erscheinung zu entkommen. Caroline packt Luise am Arm und sie hetzen so schnell es geht die steile Treppe hoch. Oben angekommen pocht beiden das Herz bis zum Hals.

Aus Historiendrama wird Neuzeit

Die Sonne scheint, es ist ein wunderbarer Tag. Aber wo sind sie? Was sind das für Menschen um sie herum, die sie entgeistert anstarren.

Diese Menschen haben seltsame Haare und Kleider. So etwas haben Caroline und Luise noch nie gesehen. Sie sprechen auch anders. Wer seit den ihr, wo kommt ihr her, werden sie von einer Gruppe junger Mädchen gefragt. Caroline und Luise erzählen ihre Geschichte. Die Mädchen versuchen ihnen zu erklären, dass sie im Jahr 2021 angekommen sind.

Nun beginnt ein neues Abenteuer im Jahr 2021. Die Mädchen zeigen Mutter und Tochter das Lienzingen der Neuzeit. Plötzlich tauchen auch ihre Mitreisenden in der Neuzeit auf.

Nach vielen Erlebnissen und konfrontiert mit Dingen, die sie noch nie gesehen haben und ihnen Angst einflößen, beschließen sie wieder in ihre alte Zeit zurückzukehren.